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Vor-Ort-Besuch am Projektstandort Stendal – Gemeinsam für erfolgreiche Integration

Mehrere Frauen und Männer sitzen verteilt um Holztisch und arbeiten eigenständigDRK LV Sachsen-Anhalt e.V.

Im Juli besuchte die Projektleitung des AMIF-Projekts „Leben.Zukunft.Sachsen-Anhalt“, Dr. Abir Alhaj Mawas, den Projektstandort in der DRK Bildungs- und Begegnungsstätte Amicus Stendal. Gemeinsam mit der Einrichtungsleitung Ines Ranke fand ein fachlicher Austausch über den aktuellen Stand der Projektumsetzung statt. 

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Durchführung der Fördersprachkurse, die bisherigen Projekterfahrungen sowie die Weiterentwicklung der Angebote, um die Integration von Zugewanderten vor Ort nachhaltig zu stärken. Der persönliche Austausch vor Ort bot zudem die Möglichkeit, gemeinsame Ziele abzustimmen, bestehende Kooperationen weiter auszubauen und die Projektarbeit bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Besonders beeindruckend war das große Engagement unserer Kolleginnen vor Ort. Mit viel Fachkompetenz, Empathie und persönlichem Einsatz begleiten sie Menschen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung und Empowerment von Frauen und Mädchen. Sie werden ermutigt, ihre Rechte wahrzunehmen, ihre Potenziale zu entfalten und ihren Alltag selbstbewusst und eigenständig zu gestalten.

Die Beratungs- und Begleitangebote greifen vielfältige Themen des täglichen Lebens auf. Dazu gehören unter anderem Schule und Bildung, Kindergarten, Erziehung, familiäre Herausforderungen, Pubertät, Gleichberechtigung, Frauenrechte, Schutz vor häuslicher Gewalt sowie die Orientierung im deutschen Bildungs-, Sozial- und Hilfesystem. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Frauen, Mädchen und ihrer Familien stets im Mittelpunkt. Ziel ist es, sie auf ihrem Weg zu mehr Teilhabe, Selbstständigkeit und Chancengleichheit nachhaltig zu unterstützen.

Unser Projekt verfolgt das Ziel, Menschen nicht nur beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen, sondern ihnen auch gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und ihre Integration nachhaltig zu stärken. Sprache öffnet Türen – zu Bildung, Arbeit, sozialer Teilhabe und einem selbstbestimmten Alltag. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern und das hohe Engagement aller Mitarbeitenden schaffen wir wohnortnahe Angebote, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und neue Perspektiven eröffnen.

Wir bedanken uns herzlich bei Ines Ranke und dem gesamten Team in Stendal für den offenen Austausch, die gute Zusammenarbeit und ihren täglichen Einsatz für die Menschen vor Ort. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Integration gelingt, Vielfalt gelebt wird und Menschen die Unterstützung erhalten, die sie für einen erfolgreichen Neustart benötigen.