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„Willkommen: Menschen. Stärken!“ 2016

Ansprechpartnerin

Frau
Gabriele Winkel

Fachreferentin Migration - Integration
Team Bevölkerungsschutz  

Lüneburger Straße 2
39106 Magdeburg
Tel. 0391 610 689-52
Fax 0391 610 689-49
E-Mail gabriele.winkel@sachsen-anhalt.drk.de

Im Rahmen des Projektes wurden zwei Teilprojekte durchgeführt.

Zum einen wurden verschiedene Fortbildungen, Seminare und Schulungen angeboten, um Mitarbeiter sowohl fachlich und inhaltlich stets fortzubilden und zu sensibilisieren. Vor allem bei der Arbeit mit Kindern, Frauen und anderen schutzbedürftigen Personengruppen ist ein behutsamer und respektvoller Umgang sehr wichtig. Demzufolge wurden im Rahmen des Projektes „Willkommen: Menschen. Stärken!“ Fortbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe etabliert, welche die Mitarbeiter weiterbildeten.

Im zweiten Teil des Projektes galt es von Gewalt betroffenen und traumatisierten Frauen, Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Durch künstlerische und kulturpädagogische Angebote wurden diese Personen in den Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen niedrigschwellig beraten sowie betreut, um so eine erste Hilfsmaßnahme zu erhalten und den Verarbeitungsprozess zu fördern. Durch Aktivitäten wie z.B. das Schauspielern und Tanzen und durch die Wahrnehmung der Gestik als Sprachinstrument wurde das Selbstbewusstsein gestärkt und ein erster Zugang zu den betroffenen Personen gefunden.

„Willkommen: Menschen. Stärken!“ 2017

Um die Qualität der Arbeit von Migrationsberatern und Betreuern in den Erstaufnahmeeinrichtungen, UMA-Einrichtungen und in den dezentralen Unterbringungen zu gewährleisten, haben wir auch 2017 unseren Mitarbeiter im Rahmen des Projektes Fortbildungen in verschiedenen Bereichen angeboten. Dazu zählten vor allem rechtliche Fortbildungen für unsere Migrationsberater in der gesonderten Beratung und Betreuung (gBB), Schulungen zum Thema interkulturelle Kompetenz und Supervisionsangebote. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es den Bedarfen der Mitarbeiter gerecht zu werden, dies auch als eine der Voraussetzung zum Gelingen einer nachhaltigen Integration.

Da das Berufsleben in Deutschland und die Vorstellung von Berufen vieler Flüchtlinge nicht dem entspricht, was sie aus ihrem Heimatland kennen, unterstützten wir zudem Geflüchtete im Rahmen des Projektes bei der Ausbildungs- und Berufswahl. Dafür boten wir Unternehmensbesichtigungen an. Ziel war das Kennenlernen von verschiedenen Berufsgruppen, Arbeitsplätzen und -abläufen. Es wurden Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit verschiedensten Anforderungsprofilen besucht. Von High-Tech-Unternehmen und Handwerksbetrieben über Hotel- und Pflegeeinrichtungen gab es eine große Vielfalt an Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die sich ebenfalls an dem Projekt beteiligten. Durch Hospitationen in kleinen Gruppen in den Unternehmen wurde zudem Neugier und Interesse an bestimmten Berufsfeldern und dem Berufsleben geweckt. Außerdem sind das Kennenlernen zwischen den geflüchteten Personen und den Unternehmen und der Abbau beidseitiger Vorurteile ein Ziel der Maßnahme.
Kooperationspartner unseres Projektes war der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, Kreisverband Magdeburg.

„Wir gehen GEMEINSAM“ 2018

Das Projekt „Wir gehen GEMEINSAM“ bietet auch 2018 weiterführende Supervisionsangebote für unsere Migrationsberater in der gesonderten Beratung und Betreuung und unseren hauptamtlichen und ehrenamtlichen Betreuern in den Erstaufnahmeeinrichtungen, UMA-Einrichtungen und dezentralen Unterbringungen an.

Im Rahmen des Projektes geben wir Unterstützungs-und Orientierungshilfen im alltäglichen Leben für geflüchtete Frauen, Jugendliche und Familien aus aller Welt. Unsere Angebote sind niederschwellig, individuell und anonym. Die Stärkung von geflüchteten Frauen und Familien und die Stärkung ihrer Selbsthilfepotenziale stehen dabei im Mittelpunkt.
Des Weiteren führen wir verschiedene Kurse speziell für geflüchtete Frauen durch. So werden zum Beispiel eintägige Erste-Hilfe-Kurse am Kind angeboten. Bei den praxisnahen Seminaren werden mit großem interkulturellen Feingefühl Erste-Hilfe-Maßnahmen wie der Verband von Wunden, Wiederbelebung, Maßnahmen bei Erfrierungen oder Verbrennungen und ähnliches am Kind demonstriert und vermittelt. Die Teilnehmerinnen werden weiterhin zu Themen wie Herz-Kreislaufstörungen, die Gefahren des Erstickens, allergische Reaktionen oder Vergiftungen sensibilisiert und geschult.
Weitere Kursangebote wie z.B. Deeskalationstrainings und Konfliktbearbeitungsseminare werden nach Bedarf ebenfalls durch das Projekt angeboten.

Brauchen auch Sie eine Orientierung im Alltag, Unterstützung bei Notsituationen oder möchten Sie zum Beispiel einen Erste-Hilfe-Kurs (am Kind) absolvieren? Dann melden Sie sich bei uns.

 

 

 

Die Projekte werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Ehrenamtliche Unterstützung

Möchten Sie uns im Fachbereich Migration und Integration unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns!
Wir suchen regelmäßig Ehrenamtliche für unsere Projekte, die uns zum Beispiel mit Dolmetsch- und Übersetzertätigkeiten unterstützen.